„Hallo, ich heiße nicht nur Paul, sondern euch auch herzlich Willkommen!“

Die wenigsten Menschen stehen wirklich gerne vor einem größeren Publikum, um ein bestimmtes Thema vorzustellen. Auch viele LehrerInnen werden zugeben, dass sie in ihrer Schulzeit nicht gerne Referate gehalten haben. Aber lernen frei zu sprechen ist eine wichtige Kompetenz, zumindest bis zum Ende deiner Schulzeit, in vielen Fällen auch darüber hinaus.

Dabei sind einige Dinge zu beachten, die jeder einmal gehört haben sollte.

Bei der Vorbereitung ist wichtig, sich nicht nur auf eine einzelne Quelle zu beziehen und vor Allem Wikipedia wird nicht gerne gesehen. Wikipedia bieten einem allerdings am Ende jedes Artikels Links, die auf verwendbare Quellen weiterführen. Auch Seiten wie Jstore oder Google Scholar können einem weiterhelfen. Bei der Recherche sollte man sich jedoch nicht verzetteln und auf die wesentlichen Grundelemente konzentrieren.

Beim Verfassen des Vortragtextes ist es nicht notwendig einen ausformulierten Text zu schreiben. Die Stichworte, die dir helfen die Informationen zu vermitteln reichen. Diese Stichworte müssen für niemanden sinnvoll sein, außer für dich. Übe den Vortrag mehrmals, vor dem Spiegel, vor deinen Haustieren, vor deiner Familie, bis du dich sicher fühlst. Dein Referat mehrmals zu halten, zeigt dir auch, ob du gut in der Zeit liegst oder gegebenenfalls etwas langsamer reden oder etwas kürzen musst.

Als letztes wird eine PowerPoint Präsentation erstellt. Diese besteht in der Regel aus einer Titelfolie, einer Gliederung, den Informationsfolien und deinen Quellen. Achte darauf, dass auf den Folien nicht zu viel Text steht, Bilder halten die Aufmerksamkeit besser. Eine Gliederung zu Beginn gibt deiner Klasse eine Struktur, an der sie sich orientieren kann. Bei der Farbgebung ist es essentiell darauf zu achten, dass der Hintergrund und die Schriftfarbe sich kontrastieren. Blau vor braunem Hintergrund kann beispielsweise niemand lesen, die Klassiker sind hier immer noch schwarz und weiß.

Atme vor der tatsächlichen Präsentation einmal tief durch und ziehe deine Schultern nach hinten. Das gibt dir schon einen Selbstbewusstseins-Boost. Rede langsam und deutlich und schaue hin und wieder in die Runde. Lege vorher fest, ob deine MitschülerInnen dich bei Fragen unterbrechen dürfen oder bis zum Ende deines Vortrags warten sollen. Formuliere dir deinen ersten und letzten Satz am besten vor. Sachen wie „Äh ja, das wars“ kommen weniger gut an wie „Danke für eure Aufmerksamkeit. Gibt es Anmerkungen oder Fragen?“

Und natürlich viel Erfolg!

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Richtig lernen, aber wie?

Tief im Thema drin stecken, weil es so spannend und interessant ist und sich deswegen Lernen gar nicht wie Lernen anfühlt, sondern wie ein Hobby, passiert leider nur relativ selten. In der Regel setzt man sich an den Schreibtisch, weil man halt muss und besagtes Thema in dem nächsten Test oder der Klassenarbeit dran kommt. Doch immer wieder wandern die Gedanken weiter: zum Abendessen, zu der neuen Serie auf Netflix und man erwischt sich plötzlich dabei wie man aus dem Fenster (meistens eher auf das Handy) starrt und die Zeit vergeht. 

Wir stellen euch heute sieben Tipps vor mit denen das Lernen einfacher von der Hand geht und hoffentlich auch mehr Spaß macht!

Tipp 1: Tidy space tidy mind

Es klingt altbacken und jeder hat schon tausendmal den Satz „Natürlich kannst du dich in dem Chaos nicht konzentrieren!“ gehört, aber es steckt auch Wahrheit drin. Such dir zum Lernen am besten einen hellen Platz mit wenig Ablenkungen und leg dir vor Beginn alles zu Recht, was du für die Lerneinheit brauchst: Notizbuch, Stifte, Lehrbuch, Karteikarten, was zum Trinken oder Essen... Es gibt nichts nervigeres als endlich im Lernflow zu sein und dann 10 Minuten zu verlieren, weil man den letzten Mitschrieb nicht mehr findet. Auf einem aufgeräumten Schreibtisch fällt auch ein Glücksbringer oder Motivationshelfer besser ins Auge, als wenn alles im Chaos versinkt.

Tipp 2: Immer schön cool bleiben

Kältere Temperaturen fördern die Konzentration und machen wach. Dreh also vor dem Lernen die Heizung ein bisschen runter und du wirst während dem Lernen weniger schläfrig und bleibst aufnahmefähig. Dabei schützt du nebenbei auch noch das Klima!

Tipp 3: Die Nase lernt mit

Immer mehr Studien zeigen, dass Gerüche und Erinnerungen stark miteinander verknüpft sind. Such dir einen Geruch aus, den du nur beim Lernen riechst und nimm diesen zu deinem nächsten Test mit. Wenn du nicht mehr weiter weißt, kannst du kurz daran riechen und so deinem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Du kannst Kaugummi kauen, ein bestimmtes Parfüm tragen, Duftkerzen anmachen oder einfach an einem kleinen Fläschchen Duftöl riechen. Gerüche wie Pfefferminz, Eukalyptus oder Rosmarin sollen besonders die Konzentration fördern.

Tipp 4: Finden deinen Platz

Natürlich lernt es sich im Bett am bequemsten; es ist warm, weich und kuschlig. Aber du versaust dir so nicht nur deinen Schlafrhythmus, sondern auch deine Fähigkeit dich zu konzentrieren. Das Gehirn arbeitet sehr stark mit Gewohnheit. Das heißt, wenn du jedes Mal an dem gleichen Ort lernst, wirst du nach einiger Zeit konzentrierter, wenn du dich dort nur hinsetzt. Das kann dein Schreibtisch, ein bestimmter Tisch in der Bibliothek oder das Lernzimmer deiner Schule sein.

Tipp 5: Dein Bett ruft!

Bis in die frühen Morgenstunden Netflix schauen oder einfach am Handy zu gammeln ist verlockend, kann aber gesundheitliche Folgen haben. Wer über einen längeren Zeitraum nicht genug schläft, ist nicht nur übermüdet und leicht reizbar, sondern kann davon längerfristig richtig krank werden. Wenn du hingegen jede Nacht ca. 8 Stunden schläfst, stärkt das auch deine Konzentration und dein Gedächtnis.

Tipp 6: Zeit für eine Pause

Regelmäßige Pausen sind genauso wichtig wie regelmäßiges Lernen. Besonders, wenn du vorhast, mehrere Stunden am Stück zu lernen. Die Faustregel ist jede Stunde 5-10 Minuten Pause zu machen und alle 2-3 Stunden ca. 20 Minuten. Dabei ist wichtig, nicht die Pause über das Handy zu nutzen, weil das Gehirn die vielen Informationen nicht verarbeiten kann. Mach stattdessen eine kurze Tanzpause, kuschle dein Haustier, geh auf einen Spaziergang oder mach dir einen Snack.

Tipp 7: Gönn dir!

Belohne dich für deine harte Arbeit! Überlege dir vorher, was du dir gönnen willst, wenn du fertig bist und arbeite darauf hin. Dein Gehirn wird die Glückshormone, die du durch die Belohnung freisetzt, mit dem Lernen verbinden und du wirst in Zukunft mehr Spaß daran haben.

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