Das ist für einen ehemaligen Yale-Professor in Amerika keine Frage mehr, sondern einen Tatsache. In der heutigen Zeit, in der das einzige Streben der Studierenden es sei, Punkte zu sammeln, um damit möglichst einen guten Abschluss zu bekommen, sei es den Studenten relativ egal, was eigentlich in den jeweiligen Kursen behandelt würde. Damit würden die Eliteuniversitäten Konformisten schaffen, die im Endeffekt brav das tun, was man ihnen vorschreibt, anstatt eine eigene Meinung zu bilden oder gar selber Denkprozesse in Gang zu setzen. Erstaunlicherweise - oder auch nicht? - haben dieser These inzwischen eine Menge Studierender zugestimmt.
In der Tat können auch wir in Deutschland erleben, dass der Notenschnitt das wichtigste Kriterium fürs Lernen ist. Die AHA! Nachhilfe steht natürlich auf dem Standpunkt, dass Wissen durch nichts zu ersetzen ist. Allerdings meinen wir, selbständiges Lernen ist auf Dauer der bessere Garant für den Erfolg, als lediglich Lernstoff zu pauken. Wenn wir auch ganz ohne das nicht auskommen werden. So ist eine Sprache beispielsweise zwar ohne jegliche Vokabelkenntnisse zu erlernen - wenn man im Kleinkindalter ist und durch den täglichen Gebrauch der Wörter in die Sprache hineinwächst. Später lässt sich vielleicht eine Fremdsprache auch noch dadurch erlernen, dass man in das entsprechende Land auswandert und dann, wenn einem gar nichts anderes mehr übrigbleibt, versucht, sich in die Sprache einzufinden. Wenn eine Sprache aber erlernt werden soll außerhalb der genannten beiden Möglichkeiten, so gehört - leider - das Lernen von Vokabeln zum alltäglichen Geschäft.
Zumindest aus der Grundschule ist uns das Bild bekannt: Der Prozentsatz der Lehrerinnen liegt deutlich über dem der Lehrer. Teilweise, so berichtet ein Artikel in "Spiegel Online", sehen Kinder sogar während ihrer gesamten Schulzeit keinen Lehrer am Pult. Dadurch verstärke sich der Eindruck, Kümmern sei nicht männlich. Christoph Fantini, Erziehungswissenschaftler und Universitätsprofessor, hat daraufhin das Projekt "Rent a Teacherman", auf Deutsch: "Miete einen männlichen Lehrer" gegründet. Fantini bekommt von der Bremer Bildungsbehörde dafür 10.000 Euro im Jahr und stellt Lehramtsanwärter ein, die er dann an Schulen für zehn Stunden im Monat verleiht. Offensichtlich sind die Kinder männliche Pädagogen so wenig gewohnt, dass sie die Lehrer mit "Frau" ansprechen, selbst wenn der Lehrer Bartträger ist. An der Hamburger Universität werden nun Praktika für Jungen angeboten, in denen sie die Arbeit an Grundschulen kennenlernen und ihr Vorurteil, die Unterrichtstätigkeit an einer Grundschule sei fachlich wenig anspruchsvoll und für Männer der Umgang mit so kleinen Kindern zu problematisch, revidieren können. Das Vorstandsmitglied der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) Ilka Hoffmann begrüßt zwar diese Initiative, sieht aber das Projekt aus Bremen kritisch: "Nur ein Mann zu sein ist noch keine pädagogische Qualität."
Bei uns, im AHA! Nachhilfeinstitut Saarland, ist das Verhältnis von weiblichen und männlichen Pädagogen ausgeglichen. Und wir geben der skeptischen Ilka Hoffmann Recht. Darum sind alle unsere Nachhilfelehrer, egal ob männlich oder weiblich, pädagogisch vorgebildet und bringen Unterrichtserfahrungen mit. So werden "männliche Aspekte" bei der Förderung der Kinder nicht vernachlässigt.